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Im Knoblauch liegt die Gesundheit
- 01.03.2010.
Zur Verhinderung von Krankheiten, zur Stärkung der Immunität und zur Verlangsamung der Alterung des Organismus, wird der tägliche Verzehr frischen Knoblauchs empfohlen.
Im alten Ägypten war der Knoblauch so beliebt, daß ihn die Pharaonen in die Liste jener Dinge aufnahmen, die sie im Jenseits benötigen würden.
Der Knoblauch, eine der ältesten Kulturpflanzen, stammt aus Mittelasien und wird schon mehr als 4000 Jahre lang verwendet und zwar nicht nur als immer willkommenes Gewürz für verschiedene Speisen, sondern auch als kräftiges Heilmittel.
Der Knoblauch in der Geschichte
Der als natürliches Antiseptikum und Antibiotikum
bekannte Knoblauch hat schon seit ewigen Zeiten in der Volksmedizin zur
Verhinderung, Heilung und Linderung verschiedener Beschwerden seinen Platz und
seine Anwendung war (und ist) in China, Indien und Südeuropa besonders beliebt.
Im alten Ägypten, zum Beispiel, war er so beliebt, dass ihn die Pharaonen in die Liste jener Dinge aufnahmen, die sie im Jenseits benötigen würden, des weiteren wurde er auch als Aufmerksamkeit verschenkt und es steht geschrieben, dass es wegen ihm auch zum ersten Streik in der Geschichte kam. Die Sklaven haben nämlich, nachdem er ihnen verweigert wurde, den Bau der Pyramiden demonstrativ abgebrochen. Im antiken Griechenland wurde er am häufigsten bei Lungenkrankheiten verschrieben, aber aufgrund seines unangenehmen Geruchs war der Besuch der Göttertempel nach seinem Verzehr streng verboten. Ferner wurden mit Knoblauch Jahrhunderte lang Wunden und Geschwüre ausgespült, Cholera, Kopfschmerzen, Erkältung, Husten, Lungenentzündung, Bronchitis und Tuberkulose geheilt und auch verschiedene Darmparasiten entfernt. Der Knoblauch diente im Kampf gegen das Altern, als Schutz vor Insekten und Vampiren, aber auch bei Problemen in der Liebe und es wurde mit ihm Impotenz geheilt.
In neuerer Zeit wurde Knoblauch, parallel zur Popularisierung alternativer Heilmethoden, besonders pflanzlicher, zu einer der beliebtesten Heilpflanzen und so auch zu einem Objekt zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen, die in großem Maßstab seine vielseitige Heilkraft, die in der Volksmedizin schon seit Langem bekannt ist, bestätigen.
Heilkräftige Bestandteile und Eigenschaften des Knoblauchs
Die unterirdische Knoblauchzwiebel (Allium sativum), eine Pflanze aus der Familie der Lilien, enthält nicht nur herausragende Eigenschaften, sondern auch sehr heilkräftige Substanzen. Der Knoblauch enthält also ätherisches, volatiles Öl mit Alliin, einem Bestandteil, der sich beim Schneiden oder Pressen in Allicin abbaut; dieses gibt ihm den spezifischen Geruch, aber baut ebenso Fett ab und wirkt antibiotisch. Zu den Bestandteilen des Knoblauchs gehören auch die Vitamine A, B1, B2 und C, eine ganze Reihe Mineralien, wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor, die Spurenelemente Kupfer, Kobalt und Mangan und sonstige Substanzen, wie Saponine, Flavonoide, Glucosinolate und Phenolsäuren.
Zweifellos bestätigen die heilkräftigen Eigenschaften des Knoblauchs, die schon seit langem bekannt sind, auch die zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen und daher nimmt diese Pflanze einen wichtigen Platz im Bereich der zeitgenössischen Phytotherapie, d.h. der Pflanzenheilkunde, ein.
Knoblauch verlangsamt so das Wachstum von Bakterien und vernichtet erfolgreich Bakterien, Viren und Pilze, und er ist auch sehr wirksam als Mittel gegen Erkältung und Schnupfen, wie auch gegen verschiedene Pilzerkrankungen der Haut und Darmerkrankungen.
Er hat eine sehr positive Wirkung auf das Blut und die Blutgefäße. Eine regelmäßige Einnahme regt nämlich die Durchblutung an und erleichtert den Durchfluss des Blutes, verringert so einen erhöhten Blutdruck und erhöhte Fettwerte im Blut. Weiteres wird die Anreicherung mit Thrombozyten und die Entstehung von Blutgerinnseln verhindert, dadurch verringert sich die Gefahr eines Schlaganfalls, eines Herzinfarkts und von Thrombosen. Besonders heilsam ist er bei einem leicht erhöhten Blutdruck und Cholesterin im Blut. Untersuchungen zeigen nämlich, dass sich bei Probanden mit den erwähnten Diagnosen schon nach einem regelmäßigen Verzehr von rund 2 g frischem Knoblauch täglich vier Monate lang der Blutdruck normalisiert und sich das erhöhte Cholesterin im Blut um 12 % vermindert.
Die enthaltenen Substanzen, besonders Allicin, bauen erfolgreich schädliche Fette ab, die sich an den Arterienwänden ablagern, und so kann man mit einem regelmäßigen Vorhandensein von Knoblauch auf dem Speiseplan auch das Vorkommen von Arteriosklerose verhindern.
Der Knoblauch verfügt auch über antioxidantische Wirkung und schützt so wirksam den Organismus vor zerstörerischen Wirkungen freier Radikaler, die, vereinfacht gesagt, die gesunden Zellen in kranke verwandeln und verschiedene kanzerogene Erkrankungen verursachen. Zum Beispiel wurde aufgrund der Ergebnisse sehr umfangreicher amerikanischer Untersuchungen, die rund zwanzig internationale Studien integrierten, bewiesen, dass der tägliche Verzehr von 3,5 bis 28 g Knoblauch, frisch oder im Essen, das Darmkrebsrisiko um 75% und das Magenkrebsrisiko um 50% vermindert. Neben der schon bewiesenen positiven Wirkung auf die Funktion des Magens und der Verdauung im Allgemeinen, und dass er durch die Anregung der Verdauung Aufgeblähtheit und Krämpfe lindert, schützt der Knoblauch die erwähnten Organe auch vor bösartigen Krankheiten. Dazu hat der Knoblauch auch eine zytostatische Wirkung. Untersuchungen zeigten, dass er bei Leukämie Tumorzellen vernichtet.
Darüber hinaus wirkt der Knoblauch allgemein günstig auf das Immunsystem, verlangsamt die Alterung des Organismus, stärkt die Widerstandsfähigkeit gegen Infekte und beschleunigt die Ausscheidung schädlicher Substanzen aus dem Organismus. Der Knoblauch ist eines der wirksamsten natürlichen Antibiotika, besonders im Kampf gegen Escherichia coli und Staphylokokken. Des Weiteren regt Knoblauch das Harnlassen an, wird bei Bronchitis verwendet, verhindert Grippe und kann bei äußerlicher Anwendung auch rheumatische Schmerzen lindern.
Aufgrund seiner Eigenschaften wird er allen empfohlen, die auf ihre Gesundheit achten und besonders älteren Personen und Rauchern.
Empfohlene tägliche Menge
Zur Verhinderung verschiedener Krankheiten, Linderung oder Heilung milderer Symptome und besonders zur Stärkung der Immunität und Verlangsamung der Alterung des Organismus empfiehlt sich ein dauerhafter und täglicher Verzehr ausschließlich frischen Knoblauchs (durch thermische Verarbeitung beim Kochen verringert sich der heilkräftige Wert von Knoblauch bedeutend!) oder pharmazeutischen Präparaten auf der Basis von Knoblauchöl, -pulver oder -extrakt.
Der Knoblauch ist eine beliebte Heilpflanze und Objekt vieler wissenschaftlicher Untersuchungen, die in großem Ausmaß seine vielseitige Heilkraft bestätigt haben.
So empfehlen die Experten eine tägliche Menge von 2 bis 5 g frischen Knoblauch, 0,4 g bis 1,2 g Knoblauchpulver, 2 mg bis 5 mg Knoblauchöl oder sogar 300 mg bis 1000 mg Knoblauchextrakt.
Wenn die tägliche Dosis heilkräftiger Bestandteile aus frischem Knoblauch kommt, ist es gut zu wissen, dass sich die sehr wichtige Substanz Allizin erst nach mechanischer Verarbeitung abbaut, und dass der Knoblauch unmittelbar vor dem Gebrauch gepresst oder gewiegt werden muss.
Der unangenehme Geruch, für den Allizin ebenso "verantwortlich" ist, kann durch den Verzehr frischer Petersilie- oder Pfefferminzblätter, sowie Äpfel, Milch, Zitrone oder sogar durch das Knabbern einiger Kaffeekörner gemildert werden. Den Geruch kann man auch dadurch neutralisieren, indem man den noch nicht geschälten Knoblauch unmittelbar vor dem Gebrauch sehr kurz in der Mikrowelle erhitzt.
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