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Fisch in der Ernährung

16.10.2009.

Meeresfrüchte oder Meeresprodukte stellen neben Süßwasserfischen und Krebsen eine Gruppe wertvoller Lebensmittel dar, die in vielen Regionen der Welt als einzige Quelle für Proteine und sonstige Nährstoffe dient. Sie unterscheiden sich grundlegend von den sonstigen Nahrungsmitteln durch den spezifischen Geruch, den Gehalt mehrfach ungesättigter Fette mit längeren Ketten (sogenannte Omega-3 Fettsäuren), leicht verdauliche Proteine hoher biologischer Wertigkeit und einen hohen Gehalt an seltenen Mineralien, besonders an Jod und Selen.

Es ist eine Tatsache, dass am Meer (zum Beispiel am Mittelmeer) lebende Völker weniger unter degenerativen Krankheiten leiden als jene, die in dicht besiedelten städtischen Gegenden der westlichen Länder leben. Dies wird natürlich der speziellen Ernährung (Fisch, Wein, Olivenöl) und dem milden, trockenen Klima zugeschrieben.

Warum Fisch?

Wir empfehlen Ihnen einen günstigen, feinen und gesunden Barschfisch, der sich von Plankton ernährt - die Sardine

Essen Sie Fleisch, aber essen Sie vor allem Fisch - das ist die Schlussfolgerung von Prof. Dr. Bruce Watkins, dem Experten der Purdue University; diese wurde im Ende 2002 veröffentlichten Buch The Paleo Diet vorgestellt. Auf der Grundlage ausführlicher Analysen der Ernährung des Menschen im Paläolithikum vor mehr als 10 000 Jahren kam eine Gruppe von Forschern zur klaren Schlussfolgerung, dass die Fettsäuren (Omega-6 und Omega-3) und ihr Verhältnis in der täglichen Ernährung den Schlüssel zur Gesundheit darstellen.

Als Optimum wird das Verhältnis 2:1 beim Verbrauch von Omega-6 Fettsäuren zu Omega-3 Fettsäuren angeführt. Dieses trat beim paläolithischen Menschen auf, indem er Wild und Fisch ohne Getreide aß. Als der Mensch begann, erst wildes und dann auch angebautes Getreide zu essen, begann sich dieses Verhältnis zu verschlechtern und erreichte bis heute die Relationen 5:1 und 13:1.

Demzufolge wurde im Lauf dieser 10 000en Jahre das Gleichgewicht der Fettsäuren in der Ernährung des Menschen vollkommen gestört, wobei in den letzten 100 Jahren, vor allem aufgrund der Verwendung neuer Technologien, das Übergewicht der Omega-6 Fettsäuren sein Maximum erreichte.

Regulierung des Fettstoffwechsels

Die Experten der Purdue University sind aber nicht die Ersten, die zu solchen Erkenntnissen kamen. Schon im Jahr 1956 erklärte Dr. Hugh Sinclair von der Oxford University, dass „die größte Zahl an Zivilisationskrankheiten (koronare Erkrankungen, Thrombose, Krebs, Diabetes) durch eine Störung im Fettstoffwechsel hervorgerufen wird."

Und die beste Anpassung des Fettstoffwechsels wird durch die Konsumierung fetter Fische erreicht. Dies bedeutet bei unseren Bedingungen die Konsumierung des günstigsten Fisches - der Sardine. Warum?

Sie enthält eine Fülle von Omega-3 Fettsäuren (EPA, DHA). Wenn man dann auch noch die dritte aus der Gruppe hinzufügt - die Linolsäure (zum Beispiel aus Leinsamen /ALA/) - dann haben wir für die eigene Gesundheit alles getan.

Es muss erwähnt werden, dass der menschliche Körper nicht über das Enzym verfügt, das Doppelverbindungen von Fettsäureketten mit mehr als zehn Kohlenwasserstoffatomen spaltet. Dies bedeutet, dass diese Fettsäuren mit der Nahrung regelmäßig zugeführt werden müssen, da sie im Organismus nicht gebildet werden können. Sie sind im Stoffwechsel entscheidend und ausschlaggebend für eine gute Gesundheit.

Unter den erwähnten Fettsäuren ist besonders DHA wichtig. Sie ist beteiligt am Funktionieren des Nervengewebes, der Netzhaut und des Gehirns und daher entscheidend für die kognitive Funktion des Gehirns, das Gedächtnis, die visuelle Unterscheidung, usw.

Ebenso ist es wichtig zu betonen, dass die Omega-3 Fettsäuren entscheidend für die Zellmembran sind - wenn die Versorgung damit nicht ausreichend ist, leiden alle Zellen und somit das Gewebe und die Organe.

Beschaffenheit und Zubereitung des Fischs

Fischfleisch zeichnet sich durch eine hohe biologische Wertigkeit aus und sein Vorteil gegenüber dem roten Fleisch ist die leichte Verdaulichkeit. Demnach können auch Kranke Fisch essen und Fischfleisch wird daher in vielen Ländern zu den Diätnahrungsmitteln gezählt. Alle sonstigen Nährstoffe (Vitamine und Mineralien) sind im Fischfleisch vorhanden, sodass es im Großen und Ganzen ein komplettes Nahrungsmittel darstellt. Insbesondere ragt der Gehalt an Kalzium heraus und vor allem deshalb wird der Verzehr der Sardinen mit den Gräten empfohlen.

Es empfiehlt sich ein Barschfisch aus den oberen Wasserschichten, der sich von Plankton ernährt, und dies ist an der Küste Kroatiens - die Sardine.

Es ist eine Tatsache, dass die Völker des Mittelmeeres weniger unter degenerativen Krankheiten leiden. Dies wird der speziellen Ernährung (Fisch, Wein, Olivenöl) und dem milden Klima zugeschrieben.

Was die Zubereitung betrifft, ist es am besten, den Fisch ohne zusätzliches Fett auf dem Rost zu braten, da so der Saft und das eigene Fett austreten. Zum Bestreichen kann man allerdings Olivenöl verwenden. Dann folgt der im Wasser mit Olivenöl gekochte Fisch und erst am Ende der gebackene oder gebratene Fisch. Unter dem Einfluss von Wärme kommt es zu keinen bedeutenden Strukturänderungen. Es wird empfohlen, Fisch mindestens zweimal wöchentlich zu konsumieren.

Quellen für Fettsäuren

Lachs, Thunfisch, Sardine und Hering sind typische Fische, die Omega-3 Fettsäuren enthalten, aber es kann auch Karpfen verwendet werden, dessen Fettgewebe diese Fettsäuren enthält.

Wenn es keine Fische gibt, sind auch Fischölkapseln eine ausgezeichnete Quelle, die zum Beispiel rund 10 % Omega-3 Fettsäuren (z. B. Öl vom Hering) enthalten.

Wie wichtig Omega-3 Fettsäuren für den Stoffwechsel sind, bezeugt auch die Tatsache, dass diese jetzt regelmäßig der Nahrung für Säuglinge und Kleinkinder, wie auch der Nahrung für Schwangere (vor allem in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten) beigefügt wird. Vegetarier, die keinen Fisch essen, sind gefährdet, weil ihnen bei der Ernährung systematisch die Omega-3 Fettsäuren fehlen.

Die Kroaten verbrauchen am wenigsten Fisch in Europa (rund 4 kg jährlich pro Einwohner), obwohl sie über 1000 km Küste verfügen. Das ist in Wahrheit ein großer Schaden, denn das sieht so aus, als wüssten sie nicht, was gut für ihre Gesundheit ist. Es sieht so aus, als kämen nur jahrhundertealte Nahrungsgewohnheiten in Frage, die sich schon immer an Schweine-, Lamm- und anderen Fleischsorten orientiert haben.

 

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