
Tschechien
Ein nicht auslassbarer Bestandteil der tschechischen Küche ist der überall anwesende rohiky, Brot in der Form einer Banane, das zu Hauptspeisen serviert wird.
Geographische Lage
An erster Stelle des tschechischen religiösen Festessens steht Vepřoknedlozel - Schweinekoteletts, Knödel und Sauerkraut.
Česká Republika (die Teschische Republik) befindet sich in Mitteleuropa und nimmt einen größeren Teil des tschechischen Massivs, einen Teil des mitteleuropäischen Mittelgebirges, das aus Granit, Gneis und kristallinem Schiefer besteht, ein. Die Staatsform ist eine parlamentarische Republik mit einer Fläche von 78 866 km2 und ca. 10, 2 Millionen Einwohnern.
Historische Einflüsse
Großmähren wurde später von den Ungarn vernichtet, die ihre traditionellen Gerichte mitbrachten, eines davon ist der Gulasch. Guláš wird in Tschechien aus Rindfleisch und ohne Gemüse zubereitet und ist nicht so stark wie sein ungarischer Vetter gewürzt. Für Gulasch wird auch Wild und Huhn verwendet.
Eines der ältesten Lebensmittel, die Tschechen gerne verwenden, sind Linsen, aber auch Hirse, die arabische Händler mit Zimt, Ingwer und Kümmel nach Europa gebracht haben. Ingwer verleiht Gerichten eine leicht scharfe Note und hat eine säubernde und stimulierende Wirkung, während Kümmel in vielen Gerichten verwendet wird, besonders in Kombination mit Schweinefleisch, Manchmal wird es auch auf Brot gestreut.
Die Habsburger haben fast 4 Jahrhunderte lang in Tschechien geherrscht
– von 1526 bis 1918 (im Jahre 1918 kommt es zur Vereinigung von Tschechien und der Slowakei in einen Staat). In diesem langen Zeitraum haben sich die tschechische und die österreichische Küche verbunden. Was die Deutschen Spätzle nennen, heißt in Tschechien Halušky. Sie sind ein kostengünstiger und sättigender Ersatz für Nudeln. Diese köstlichen kleinen Teigstückchen gehören zu tschechischen kulinarischen Kreationen und wurden von der benachbarten Slowakei, mit der Tschechien einen großen Teil seiner Geschichte teilt, angenommen. Sie werden zusammen mit Zelim (Sauerkraut) oder mit Bryndzou (cremiger Schafskäse) gegessen. Ob dank der Deutschen oder der Österreicher ist unwichtig für die Tatsache, dass in Tschechien bei der Zubereitung von Gerichten, und vor allem in Salaten, Zucker verwendet wird.
Charakteristiken der Küche
Ob dank der Deutschen oder der Österreicher ist unwichtig für die Tatsache, dass in Tschechien bei der Zubereitung von Gerichten, und vor allem in Salaten, Zucker verwendet wird.
Durch die Geschichte hindurch haben verschiedene Völker ihre Spuren in der heutigen tschechischen Küche hinterlassen. So wird auch heute beispielsweise Gulasch gegessen, den die Ungarn mitgebracht haben, Gewürze und Linsen sowie Hirse, die arabische Händler nach Europa gebracht haben. Einen großen Einfluss hatten die Habsburger, denen die kleinen Teigstückchen zu verdanken sind - Halušky.
In der Tschechischen Republik gibt es viele Flüsse und Seen, so ist es keine Überraschung, dass in der tschechischen Küche oft Süßwasserfische vertreten sind. Der zweitbeliebteste Fisch nach dem Karpfen ist die Forelle. Fisch wird unterschiedlich zubereitet: gekocht, gebraten oder paniert.
Ein nicht auslassbarer Bestandteil der tschechischen Küche ist der überall anwesende Rohiky, Brot in der Form einer Banane, das zu Hauptspeisen serviert wird. Die Tschechen tunken ihn in Weichkäse oder Sauce, schmieren Pastete auf ihn oder essen ihn in der Hot-Dog-Variante.
Knedliky sind weiche Knödel und Hauptbeilage zu zahlreichen tschechischen Hauptspeisen, die Sauce enthalten. Sie werden unterschiedlich zubereitet: mit Brot, Kartoffeln oder geräuchertem Speck (Spekové knedliky), gefüllt werden sie auch mit Obst (Ovocné knedliky), am häufigsten mit Pflaumen (Švestkové).
Als Zwischenmahlzeit oder als leichtes Mittagessen zu Bier, Brot und Zwiebeln essen die Tschechen oft Sýrečky, bekannter als Olomoucké tvaružky. Es besteht aus kleinen Käsestücken, die am starken Aroma erkennbar sind.
Ein nicht auslassbarer Bestandteil der tschechischen Küche ist der überall anwesende Rohiky, Brot in der Form einer Banane, das zu Hauptspeisen serviert wird. An der ersten Stelle des tschechischen religiösen Festessens steht Vepřoknedlozel. Der Name ist die Abkürzung von Vepřova, Knedliky a zelí - Schweinekoteletts, Knödel und Sauerkraut.
Smaženy ist ein Gericht aus leicht paniertem Käse, der mit gebackenem Mozzarella verglichen werden kann. Er wird regelmäßig mit Hranolky (Pommes frites) und Tartarsauce serviert.
Beliebt sind auch Pilze (Houby).
Svičková na smetanĕ ist eines der Lieblingsgerichte des Präsidenten Vátslav Havel. Es gehört zur Familie des Gulasch und besteht aus gebratenen Rinderschnitzeln in süßlicher Cremsauce, die aus reichlich geschlagenem Sauerrahm und Himbeeren besteht.
Wenn Sie nach Tschechien kommen, dürfen Sie auf keinen Fall vergessen, gutes tschechisches Bier und Utopenice zu versuchen, säuerliche Trockenwürste, die mit eingelegten Zwiebeln serviert werden.
Top 10 der tschechischen Biersorten:
- Staropramen
- Pilsner Urquell
- Krušovice
- Budvar
- Velkopopovický Kozel
- Velvet
- Gambrinus
- Bernard
- Herold
- Braník
Prag
Schon im 10. Jahrhundert wurde Prag als großes Handelszentrum beschrieben. Während der Herrschaft unter Karl IV. von Luxemburg (1316 - 1378) war Prag europäisches Zentrum der Kunst. Eine Stadt, die es geschafft hat, der germanischen Architektur slawenischen Geist einzuhauchen. Aber auch eine Stadt, die Kultur und Kunst ausstrahlt und die seit Jahrhunderten Welten und Menschen verbindet.
Der Fluss Vltava fließt laut Geschichten der Bewohner Prags genau so, wie ihn Smetana in seiner Komposition vertont hat, und auf den Straßen können Sie noch immer Kafkas und Čapeks Geist spüren.
Unumgängliche Ausflugsziele von Millionen internationaler Reisenden sind Schloss Hradčani, die Altstadt, Karls Brücke, Fluss Vltava mit seinen Brücken, das Judenviertel sowie andere historische und kulturelle Orte der tschechischen Residenz.
Die Figur des guten Soldaten Švejk ist so unwiderstehlich, dass sie viele direkt in seine Stadt zieht. Aber nicht weniger beliebtes Wahrzeichen
Prags sind gute Brauereien und Weinkeller. Auch wenn die Tschechen sich nicht sicher sind, in welchem Gasthaus Švejk neben einem Glas Bier eigentlich die großen Weltgeschehnisse durchlebt hat, werden sie mit keiner Bestellung aus der hervorragenden Küche fehlschlagen
(in der es natürlich nicht an Kartoffeln und Knödeln mangelt).
Fast facts
- Pivní sýr ist Bierkäse, der in Bier eingetaucht wird, bis er weich wird. Am besten ist es, ihn auf einer Scheibe Schwarzbrot mit klein gehackten Zwiebeln zu kosten.
"Zlatého tygra" ist eine legendäre Brauerei
in der Altstadt, auch deshalb berühmt, weil dort der Schriftsteller Bohumíl Hrabal seine Zeit verbrachte und Geschichten notierte, die er dort hörte. Die Stammgäste haben sich auch nicht verwirren lassen, als Vátslav Havel Bill Clinton auf einen Krug des feinsten Pilsner Urquella eingeladen hat.
- In Prager Metzgereien werden außer Prager Schinken und Würsten auch köstliche Salate mit Pilzen, Fisch u. Ä. verkauft.
- Die Tschechen kommentieren ihre Küche gerne mit den Worten des Soldaten Švejk und sagen: "Sie ist schwer, anstrengend, aber so köstlich."
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